St. Elisabeth-Krankenhaus Neuwied
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Chefarzt Dr. Urban Himbert

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Das St. Elisabeth-Krankenhaus ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 9 Hauptfachabteilungen und 2 Belegabteilungen. Es ist das einzige Schwerpunktkrankenhaus im rechtsrheinischen, nördlichen Rheinland-Pfalz. Das Einzugsgebiet umfasst das Versorgungsgebiet Mittelrhein/Westerwald in dem etwa 1,26 Millionen Einwohner leben, Tendenz steigend. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin unter Leitung von Dr. Urban Himbert mit 75 Betten verfügt über eine Kinderintensivstation mit 20 Plätzen.
Im St. Elisabeth-Krankenhaus kommen im Jahr ca. 1.200 Kinder auf die Welt. Ein großer Anteil davon sind Früh- und Risikogeburten. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit der Kinderklinik liegt daher in der Behandlung von Frühgeborenen (Neonatologie).

Wir möchten uns in unserer klinischen Arbeit verstärkt den Kindern und Familien zuwenden, die trotz moderner Akutmedizin von bleibender gesundheitlicher Beeinträchtigung bedroht sind oder eine dauerhafte Behinderung erlitten haben.

     Frühgeborene
Im Bereich der Frühgeborenenmedizin können mit Hilfe der modernen Intensivmedizin bereits sehr unreife Frühgeborene ab der vollendeten 22. Schwangerschaftswoche überleben. In unserer Neonatologie werden jährlich 50 Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1500g betreut. Überleben bedeutet aber nicht unbedingt gesund und unbeeinträchtigt weiterleben. Viele dieser Kinder haben bei Geburt oder erwerben in den ersten Lebenswochen und –monaten Handicaps, die ihre Gesundheit vorübergehend oder dauerhaft belasten und ihre körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklungsmöglichkeiten einschränken.
 
Diesen Kindern und ihren Familien möchten wir durch eine spezialisierte Nachsorge helfen frühzeitig Entwicklungsstörungen zu erkennen, sie einer gezielten Behandlung zuführen und den Verlauf begleiten. Wir haben seit Anfang des Jahres 2002 zunächst in den bestehenden Ambulanzräumen mit einer Risiko- und Frühgeborenen-Nachsorge begonnen. Die Räumlichkeit konnte aus eigenen Mitteln wenigstens mit einem neuen Anstrich und Gardinen renoviert werden. Eine Erneuerung des Mobiliars und notwendige Sanierungen und Umbauten mussten auf den nächsten Haushalt verschoben werden.        

Neuropädiatrie
Die gleichen oder ähnliche Probleme wie die Frühgeborenen können aber auch Kinder in allen Altersstufen durch akute oder chronische Erkrankung erleiden. Hier soll unsere Arbeit besonders in unserem neuropädiatrischen Schwerpunkt behinderten Kindern, Kindern mit Epilepsie und Kindern mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen helfen. Mit Hilfe unseres Trägers der Marienhaus GmbH Waldbreitbach, der diesen Schwerpunkt ebenfalls besonders unterstützt, konnte eine zusätzliche ärztliche Besetzung mit einer in diesem Bereich sehr erfahrenen und engagierten Funktionsoberärztin sowie eine zusätzliche Halbtagsstelle im psychologischen Dienst erreicht werden. Ein behindertengerechter Aus- und Umbau in den Ambulanzräumen sowie eines Patientenzimmers im stationären Bereich ist wünschenswert aber derzeit nicht realisierbar.

Für die Verbesserung unserer diagnostischen Möglichkeiten in diesen Bereichen werden verschiedene Testverfahren und apparative Ausstattungen dringend benötigt. Da die Anschaffungen nur zu einem Teil aus eigenen Mitteln finanziert werden können, schätzen wir uns sehr glücklich in der

Heinrich und Elisabeth Schäper-Stiftung

eine Unterstützung für unsere Arbeit zu erfahren.